Der Ladner
Am Grundlsee
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Wirtshaus seit 1745

Das Gut am Lahnbichl
 
Der Ladner Der Ladner Andreas und Sigrid Grill-Ladner
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Der Grundstein wurde voraussichtlich im Jahre 1180 gelegt, wo Ottokar IV. in Grundlsee eine Urkunde für das Stift Admont siegelte. Da war das Ladner-Haus schon ein wichtiger Bestandteil der Salzträger, die die Salzstöcke mit einer Holzkraxe von Altaussee über die Obertressen nach Grundlsee und von dort am Nordufer Richtung Gößl trugen, wo sich ein großes Salzlager zweier Salzfamilien, der „Hallinger“ befand. Von da weiter über die Schneckenalm und Salza-Alm nach Krungl wo sich die nächste Niederlassung befand. So hatte das Ladner-Haus schon in dieser frühen Zeit die Aufgabe, die Salzträger mit Speis und Trank zu versorgen und auch für die Nachtruhe waren Schlafstellen vorhanden. So sind wir wahrscheinlich der älteste noch bestehende, sich in Familienbesitz befindlicher Beherbergungsbetrieb des Ausseerlandes.

 
Anna Plochl Bradl Musi bei uns in der Stub´n Erzherzog Johann
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Die ältesten Grundmauern haben wir unter der Küche gefunden, der heute älteste Gebäudeteil beherbergt die berühmte „Erzherzog Johann Stube“ in der am 18. August 1819 Erzherzog Johann von Österreich seine spätere Gemahlin,  die Bürgerstochter Anna Plochl kennenlernte. Sozusagen die Keimzelle der großen Familie Meran, mit der wir noch immer sehr verbunden sind.

 
Der Ladner Der Ladner Andreas und Sigrid Grill-Ladner
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Auch die Kronprinzessin Stephanie, Gemahlin von Kronprinz Rudolph verbrachte einige Tage im Herzog-Zimmer über der alten Stube. Sie reiste bereits mit zwei Leibwächtern. Als an einem Abend ein Tanz im Tanzsaal im hinteren Teil des Hauses stattfand und wieder einmal bei einem „Schleunigen“ durch die Gamsbärte der Burschen die Kerzen ausgelöscht wurden und so manches Mädchen einen Schrei machte - meinten die Leibwächter, es sei ein Attentat auf die Kronprinzessin. Es wurde alles schnell geklärt, die Kerzen wieder illuminiert und auch die „Hohe Dame“ tanzte bis in den Morgen!

Richard Strauss war eines Spätherbsttages bei der Familie Gabillon im Kreuz zu Gast und man ging gegen Abend zur Jause zum Ladner. Da fand wieder ein Tanz statt und Strauss war so inspiriert – daß er das Stück Intermezzo, ein Lustspiel mit sinfonischem Zwischenspiel, komponierte und der „Ball beim Grundlsee-Wirt“, das ist der Ladner. Ein wunderschöner langer Walzer, wo auch ein Teil eines Landlers „Das Diandl mit´n roten Mieder“ vorkommt.

Auch der Landler wurde im Ausseerland das erste Mal beim Ladner getanzt. Eine Vorfahrin stammte aus Laufen, die „Ladner Kath“ brachte den Landler mit, der heute zu den schönsten Volkstänzen des Ausseerlandes zählt.

Es gäbe natürlich noch viel mehr zu Schreiben über die Geschichte des Ladner-Hauses, die Vorfahren der Familie, sowie über berühmte Gäste, die hier einkehrten.

Vielleicht, wenn Zeit ist, dann erzähl ich schon gern ein paar Geschichten!

 
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